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Gemeinde Schwaig b.Nürnberg

Bericht zur Informationsveranstaltung Polizeieinsatztrainingszentrum am 11.09.2019


Das geplante Einsatztrainingszentrum der Polizei in Schwaig soll ohne offene Schießanlage auskommen. Bei der Info-Veranstaltung in der Südschule versprachen Vertreter des Polizeipräsidiums Mittelfranken eine "vollständige Einhausung". Laut Gutachten ist nur so das - von der Polizei bereits im Juni 2018 öffentlich formulierte - Ziel einzuhalten, nicht nur die vorgeschriebenen Lärmrichtwerte einzuhalten, sondern Schusslärm außerhalb des Grundstücks komplett zu vermeiden.

Bei einer offenen Variante ebenso wie bei einer Teileinhausung wäre dies nicht zu schaffen, im ungünstigsten Fall wären sogar unzulässige Richtwertüberschreitungen zu erwarten gewesen.

Bei der ersten vorbereitenden Planung und zur Begründung ggf. höherer Ausgaben für eine vollständige Einhausung war es erforderlich, erst mehrere mögliche Varianten zu prüfen, bevor nun nach Fertigstellung des Gutachtens im August die verbindliche Festlegung erfolgen konnte.

Die Wahl fiel auf Schwaig, nachdem beinahe 40 grundsätzlich verfügbare Flächen in Staatseigentum auf ihre Standorteignung untersucht worden waren. Für Schwaig spricht u. a. die gute Erreichbarkeit innerhalb des Zuständigkeitsgebiets des Polizeipräsidiums.

Vorgesehen sind insgesamt zwei Schießanlagen, eine Multifunktionshalle, Unterrichtsräume sowie ein Außentrainingsgelände, auf dem Situationen wie Fahrzeugkontrollen einstudiert werden. Gedacht ist das Trainingszentrum für insgesamt, in der Regel im Streifendienst eingesetzte, 3500 Polizisten in Mittelfranken. Genutzt werden soll die Anlage bei maximaler Auslastung wochentags von 6 bis 22 Uhr sowie an Samstagen und Sonntagen von 9 bis 19 Uhr, und zwar im Zweischichtbetrieb. Maximal zwei mal 48 Beamte können so pro Tag trainieren. Der hierdurch verursachte Zusatzverkehr fällt angesichts einer täglich fünfstelligen Fahrzeugzahl entlang der Schwaiger Hauptstraße sicher nicht ins Gewicht.

Geplant seien "Fortbildungen für alltägliche Einsatzlagen", etwa Fahrzeugkontrollen, aber auch für den Amok- oder Terrorfall. Zum Einsatz kommen dabei die neue Dienstpistole HK SFP9 sowie Maschinenpistolen und das Gewehr G36. Spezialkräfte werden an anderen Standorten geschult, allenfalls sind einzelne gemeinsame Trainings in Schwaig denkbar.

Weitere Details werden noch Gegenstand eines Bauleitplanverfahrens sein, welches die Gemeinde durchführen sollte, um ihrerseits Einfluss auf das geplante Bauvorhaben nehmen zu können.

Über neue Entwicklungen wird die Öffentlichkeit auch weiterhin schnellstmöglich durch Polizeipräsidium und Gemeinde informiert.


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