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Gemeinde Schwaig b.Nürnberg

Planfeststellungsverfahren für die Lärmsanierung an der Bundesautobahn A3


Aus der Bau- und Umweltausschusssitzung vom 26.11.2019

Für die A 3 ist im Autobahnabschnitt zwischen der Anschlussstelle Nürnberg/Behringersdorf und dem Autobahnkreuz Nürnberg eine Lärmsanierung geplant. Die Regierung von Mittelfranken führt hierzu ein Planfeststellungsverfahren durch. Die Unterlagen sollen bei der Gemeinde Schwaig vom 09.12.2019 bis 08.01.2020 öffentlich ausgelegt werden.

Nach der offiziellen Straßenverkehrszählung 2015 verkehren zwischen den Anschlussstellen Nürnberg/Behringersdorf und dem Autobahnkreuz Nürnberg täglich gut 100.000 Fahrzeuge. Der Schwerlastanteil am Gesamtverkehr liegt bei ca. 15 %. Die Mengen stellen eine deutliche Steigerung zu den Planungsgrundlagen der 1970er und 80er Jahre dar.

Die östlich entlang der Autobahn geplanten Lärmschutzwände werden zum Teil auf vorhandenen Lärmschutzwällen bzw. als Ersatz für bestehende Lärmschutzwände errichtet. Nach der Umsetzung der geplanten Lärmschutzanlagen werden die Lärmsanierungsgrenzwerte am Tag an allen Gebäuden ein-gehalten. Östlich der Autobahn können 42 Anwesen von den Überschreitungen des Nachtgrenzwertes betroffen sein. Für Gebäude mit verbleibenden Überschreitungen der Lärmsanierungsgrenzwerte kommen ergänzende passive Schallschutzmaßnahmen in Frage, soweit die Voraussetzungen (z. B. Bauvorhaben muss vor 1974 errichtet worden sein, es muss sich ums schutzbedürftige Räume handeln, vorhandene Fenster/Türen bieten keinen ausreichenden Schutz) vorliegen.

Die vorgesehenen Lärmschutzmaßnahmen sind eine freiwillige Leistung des Bundes. Ein Rechtsanspruch hierauf besteht nicht. Der Einbau eines offenporigen "Flüster"-Asphalts scheidet in Anbetracht seiner deutlich kürzeren Lebensdauer, vermehrten Unterhaltungskosten sowie aus technischen Grün-den - das Entwässerungssystem der A3, welches in den letzten Jahren aufgrund der vorhandenen Wasserschutzzone III aufwendig und kostenintensiv modifiziert wurde, müsste umgebaut werden - aus.

Die Gemeinde begrüßt die Maßnahmen zur Verbesserung des Lärmschutzes.
Dabei wird akzeptiert, dass verschiedene gemeindeeigene Grundstücke (z. B. Spielplatz Brunner Weg) zur Nutzung (z. B. Lagerung von Material, Überfahren mit Gerät, Begehen der Grundstücke) während der Bauzeit vorgesehen sind. Die Grundstücke müssen später ggf. wieder in den vorherigen Zustand versetzt werden.


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